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08. April 2010
Tischgespräch mit
Herrn Oliver LUKSIC, MdB, FDP,
Mitglied des Bundestags - Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union
"Eine neue Dynamik der deutsch-französischen Beziehungen als Motor Europas"
Herr Luksic wurde 2009 neu in den Deutschen Bundestag gewählt Dort gehört er dem EU-Ausschuss an und ist für die FDP-Fraktion Berichterstatter für Frankreich. Damit ist er speziell für die deutsch-französischen Beziehungen zuständig und zugleich der Frankreich-Experte der FDP-Fraktion. Er hat während seiner Studienzeit in Paris regelmäßig an den Treffen unserer Pariser FDP-Gruppe teilgenommen.
Herr Luksic berichtete aus seinem neuen Berliner Abgeordnetenleben und der komplexen Entscheidungsfindung in Berlin.
So gab er einen Überblick über seine Auschusstätigkeit und über die Suche nach einer Wiederbelebung des europäischen Gedankens innerhalb der Bevölkerung sowie seine Einschätzung zu diversen Europathemen wie Verteidigungs u. Wirtschaftspolitik (u.a.Griechenland), einem verbesserten Ansatz in der grenzüberschreitenden Gesundheitspolitik oder auch einem gemeinsamen Vorgehen der EU bei Katastropheneinsätzen wie beispielsweise in Haiti.
Insgesamt vertrat er die Ansicht, dass junge Generationen natürlicherweise zunehmend mit den originären Zielen der EU - Frieden/Freiheit - nach nunmehr 65 Jahren nach Kriegsende nicht zu gewinnen sind und dass es neue, konkrete und auf die heutige Zeit zugeschnittene Ziele geben müsse.
Auch bei deutsch franz. Beziehungen müssen wieder gemeinsam Interessen erarbeit und mit konkreten Projekten hinterlegt werden. (zur Zeit Entwicklung der Elektromobilität) Groessere übergeordnete gemeinsame Ziele aller Mitgliedsstaaten scheitern hingegen an oft divergierender innenpolitischer Ziele der einzelnen Mitgliedsstaaten. (Lissabon/Wissensgesellschaft)
Sehr sprach er sich für einen engeren Kontakt zu französischen Liberalen aus. Herr Luksic ging auf die verschiedenen Wahlsysteme (Mehrheits/Verhältniswahlrecht) ein, welche dann entsprechend zu einer völlig unterschiedlichen Parteienlandschaft führen. – Gibt es noch Liberale in der französischen Politik
29. Mai 2008
Die französische EU-Präsidentschaft
Die brillante Analyse der einzelnen Politikfelder durch den Gastreferenten, nicht zuletzt aber auch seine Vermittlung des Atmosphärischen der Arbeit in einem deutsch-französischen europäischen Umfeld machten das hohe Interesse dieses faszinierenden Abends aus.
3. April 2008
Deutsche Familienpolitik auf dem Prüfstand
Die FDP-Vizepräsidentin des Nordrhein-Westfälischen Landtags, Frau Angela Freimuth, war am 3. April 2007 bei den deutschen Pariser Liberalen zu Gast und informierte im Lichte der zur Zeit von der deutschen Familienministerin geplanten neuen Maßnahmen über die bereits heute existierende deutsche Familienpolitik, die zwar anders als etwa die französische Politik mit zum Teil erheblichen finanziellen Mitteln die jungen deutschen Familien unterstützt. Die lebhafte Diskussion vermittelte einen guten Eindruck von den unterschiedlichen Erfahrungen junger Familien in Deutschland und dem westlichen Ausland.
29. Januar 2008
ARTE als Beispiel deutsch-französischer Zusammenarbeit
8. November 2006
Der Referent, Dr. Torsten Brand, gab auf Grund seiner beruflichen Erfahrung in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union eine eingehende Darstellung des Spannungsverhältnis der politischen Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und des gleichzeitigen Bemühens, dabei die individuellen Freiheitsrechten des einzelnen Bürgers zu wahren.
Juli 2005
Bundestagswahlen: wichtiger Hinweis für im Ausland lebende Deutsche
Für Deutsche im Ausland, die in Deutschland keinen Wohnsitz mehr haben, und die an der am 18. September 2005 stattfindenden vorgezogenen Bundestagswahl teilnehmen wollen, hat der Bundeswahlleiter Hinweise veröffentlicht.
http://www.bundeswahlleiter.de/wahlrechtausld.htm
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/konsulat/wahlrecht_html
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb hat unter www.bpb.de/presseschau eine kommentierte Linkliste der deutschsprachigen Presse eingerichtet. Nutzer können sich dort über Eingabe eines Stichworts über Schlüsselthemen des Wahlkampfs informieren.
17. Februar 2003
Cinéma Franco - Allemand
Die Gründe für das häufige Scheitern deutscher Filme in Frankreich sieht Mueller hauptsächlich in einer verfehlten Vermarktungsstrategie der deutschen Produzenten. Diese gehen oft mit überzogenen Preisvorstellungen in die Verhandlungen über den Verkauf ihrer Filme nach Frankreich. Des weiteren werden sehr häufig ungeschickte Titel und für die andere Kultur unverständliche Ankündigungstexte gewählt. Dies gilt übrigens auch für den Export französischer Filme nach Deutschland, der seit Ende der 90iger Jahre bei weitem nicht mehr so erfolgreich läuft, wie in der Vergangenheit.
Da alleine in der Region Paris ein Markt von 30.000 deutschsprachigen Residenten (plus Germanistikstudenten) besteht, lassen sich deutsche Filme in Pariser Kinos in der Regel gut vermarkten. Wichtig ist dabei allerdings eine innovative Marketingstrategie, um die Zielgruppe zu erreichen. Mueller hatte z.B. großen Erfolg mit deutschsprachigen Anzeigen im "L'office de spectacles". Einen Ruf nach mehr Staat in der Filmförderung möchte sich Mueller grundsätzlich nicht anschließen. Gefragt ist vielmehr innovatives Unternehmertum auf Seiten der deutschen Produzenten, deren Filme sehr häufig nicht den Geschmack eines internationalen Publikums treffen. Die einzig nennenswerte politische Einflussmöglichkeit sieht Mueller in einer gezielten Ausweitung der deutsch-französischen Filmförderung, um mehr zweisprachige Koproduktionen zu ermöglichen, die von Anfang an beide Märkte bedienen können.
- Guido Fiebes -
10. Februar 2003
Besuch der Diskussionsversanstaltung "Quo vadis, FDP?" in Brüssel
Bilder von unserem Ausflug finden Sie hier.